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		<title>Britta Haßelmann MdB</title>
		<link>http://britta-hasselmann.de/</link>
		<description>Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten von Britta Haßelmann.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Britta Haßelmann MdB</title>
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			<description>Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten von Britta Haßelmann.</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Stadt-Spaziergang durch das Bielefelder Wilhelmstraßenquartier</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/im-bundestag/veranstaltungen/veranstaltung/nachricht/stadt-spaziergang-durch-das-bielefelder-wilhelmstrassenquartier.html</link>
			<description>Die Bielefelder Selbsthilfe (BiS) e.V. und die Initiative gegen Wohnungsnot und Stadtzerstörung veranstalten am Sonntag, dem 05.02. einen Stadtspaziergang durch das Wilhelmstraßenquartier. Dieses ist durch den möglichen Neubau eines Shoppingcenters bedroht.
Weitere Informationen finden Sie auf dem &lt;link http://www.gruene-bielefeld.de/images/content/gruenaktiv/veranstaltungen/spaziergang wilhelmstrae.pdf - external-link-new-window&gt;&lt;img src=&quot;fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Flyer der Veranstaltung&lt;/link&gt; (pdf).</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bielefelder Selbsthilfe (BiS) e.V. und die Initiative gegen Wohnungsnot und Stadtzerstörung veranstalten am Sonntag, dem 05.02. einen Stadtspaziergang durch das Wilhelmstraßenquartier. Dieses ist durch den möglichen Neubau eines Shoppingcenters bedroht.
Weitere Informationen finden Sie auf dem <link http://www.gruene-bielefeld.de/images/content/gruenaktiv/veranstaltungen/spaziergang wilhelmstrae.pdf - external-link-new-window><img src="fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />Flyer der Veranstaltung</link> (pdf).]]></content:encoded>
			<category><a href="im-bundestag/veranstaltungen.html" title="Veranstaltung">Veranstaltung</a></category>
			<category><a href="wahlkreis/vor-ort.html" title="Aus dem Wahlkreis">Aus dem Wahlkreis</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neujahrstreffen mit Britta Haßelmann in der Bielefelder Stadtbibliothek</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/im-bundestag/veranstaltungen/veranstaltung/nachricht/neujahrstreffen-mit-britta-hasselmann-in-der-bielefelder-stadtbibliothek.html</link>
			<description>Am 3.2. findet in der neuen Bielefelder Stadtbibliothek das traditionelle Grüne Neujahrstreffen statt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben Britta Haßelmann werden auch noch der Landtagsabgeordnete Matthi Bolte&nbsp;sowie die neue Grüne Ratsfraktionsvorsitzende Lisa Rathsmann-Kronshage zum Jahresauftakt einen Ausblick geben. Außerdem wird noch zu einem anschliessenden Rundgang durch die kurz vor der Eröffnung stehende Stadtbibliothek eingeladen.
Weitere Details finden Sie auf der <link http://www.gruene-bielefeld.de/images/content/gruenaktiv/veranstaltungen/Einl.Neujahr_2012.pdf - external-link-new-window><img src="fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />Einladung</link> (pdf).]]></content:encoded>
			<category><a href="im-bundestag/veranstaltungen.html" title="Veranstaltung">Veranstaltung</a></category>
			<category><a href="wahlkreis/vor-ort.html" title="Aus dem Wahlkreis">Aus dem Wahlkreis</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundestag gedenkt den Opfern des Holocaust</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/im-bundestag/veranstaltungen/veranstaltung/nachricht/bundestag-gedenkt-den-opfern-des-holocaust.html</link>
			<description>Britta Haßelmann zur Gedenveranstaltung: &quot;Am 67. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedenken wir Millionen Menschen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden.&quot; 
Zum Gedenktag der Opfer des Holocaust sprach ab 9 Uhr Dr. Marcel Reich-Ranicki im Bundestag.
Mehr über das Gedenken finden Sie auf der Seite der &lt;link http://www.gruene-bundestag.de/cms/rechtsextremismus/rubrik/1/1129.rechtsextremismus.html&gt;&lt;img src=&quot;fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen&lt;/link&gt;.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Britta Haßelmann zur Gedenveranstaltung: &quot;Am 67. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedenken wir Millionen Menschen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden.&quot; 
Zum Gedenktag der Opfer des Holocaust sprach ab 9 Uhr Dr. Marcel Reich-Ranicki im Bundestag.
Mehr über das Gedenken finden Sie auf der Seite der <link http://www.gruene-bundestag.de/cms/rechtsextremismus/rubrik/1/1129.rechtsextremismus.html><img src="fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen</link>.]]></content:encoded>
			<category><a href="im-bundestag/veranstaltungen.html" title="Veranstaltung">Veranstaltung</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schülerinnen und Schüler der Kuhlo Realschule zu Besuch im Deutschen Bundestag</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/wahlkreis/vor-ort/detail/nachricht/schuelerinnen-und-schueler-der-kuhlo-realschule-zu-besuch-im-deutschen-bundestag.html</link>
			<description>Britta Haßelmann begrüßt heute Schülerinnen und Schüler der Bielefelder Kuhlo Realschule im Deutschen Bundestag. Die Gruppe wurde von Britta Haßelmann in den Berliner Reichstag eingeladen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Interessierte  Schülergruppen haben die Möglichkeit sich in Berlin einen Vortrag auf  der Besuchertribüne des Plenarsaals anzuhören oder bei einer  Parlamentsdebatte live dabei zu sein. In einem nachfolgenden  persönlichen Gespräch können sich die Schülerinnen und Schüler über die  Arbeit „ihrer“ Abgeordneten Britta Haßelmann informieren und  anschließend die Kuppel des Reichstagsgebäudes besuchen. </span>]]></content:encoded>
			<category>Besuchergruppen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Podiumsdiskussion über Geld und Moral in Bielefeld</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/wahlkreis/vor-ort/detail/nachricht/podiumsdiskussion-ueber-geld-und-moral-in-bielefeld.html</link>
			<description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Es mussten noch schnell Stühle herbeigeschafft werden, damit alle Zuhörer Platz finden konnten. Die Podiumsdiskussion mit dem Präses der evangelischen Kirche in Westfalen, Dr. Alfred Buß und dem GRÜNEN Politiker Sven Giegold MdEP am 20. Januar traf ganz offensichtlich auf großes Interesse.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Diskutiert wurde unter Anderem, zu welchem Zweck überhaupt gewirtschaftet wird und welche Regeln Wirtschaft benötigt. Auch Möglichkeiten zur Reform von Wirtschafts- und Finanzsystem und wurden angesprochen.Auch der Stellenwert von  Geld, Finanzmacht und -ohnmacht gegenüber den Bedürfnissen der  Menschen, gegenüber den natürlichen Lebensgrundlagen und gegenüber dem  Anspruch an gerechtem Teilen und an solidarischem Handeln wurde thematisiert.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Es mussten noch schnell Stühle herbeigeschafft werden, damit alle Zuhörer Platz finden konnten. Die Podiumsdiskussion mit dem Präses der evangelischen Kirche in Westfalen, Dr. Alfred Buß und dem GRÜNEN Politiker Sven Giegold MdEP am 20. Januar traf ganz offensichtlich auf großes Interesse.</p>
<p class="MsoNormal">Diskutiert wurde unter Anderem, zu welchem Zweck überhaupt gewirtschaftet wird und welche Regeln Wirtschaft benötigt. Auch Möglichkeiten zur Reform von Wirtschafts- und Finanzsystem und wurden angesprochen.Auch der Stellenwert von&nbsp; Geld, Finanzmacht und -ohnmacht gegenüber den Bedürfnissen der  Menschen, gegenüber den natürlichen Lebensgrundlagen und gegenüber dem  Anspruch an gerechtem Teilen und an solidarischem Handeln wurde thematisiert.</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="wahlkreis/vor-ort.html" title="Aus dem Wahlkreis">Aus dem Wahlkreis</a></category>
			<category><a href="im-bundestag/veranstaltungen.html" title="Veranstaltung">Veranstaltung</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüner Konvent zur Zukunft Europas</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/aktuelles/aktuelle-meldung/nachricht/gruener-konvent-zur-zukunft-europas.html</link>
			<description>Die Grünen im Europaparlament und im Bundestag laden zu einem &quot;Grünen Konvent zur Zukunft Europas&quot; am 24. Februar ein. Die Thesen sollen zunächst breit öffentlich in einem Blog diskutiert werden: http://www.gruenes-blog.de/ZukunftderEU</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem&quot;grünen Konvent&quot; soll vor dem entscheidenden Europäischen Rat Anfang März <br />diskutiert werden, wie wir die Europäische Union ändern müssen, um sie zu bewahren. <br />Auch Bündnis90/Die Grünen wollen eine thematisch begrenzte Debatte über die Probleme der Zeit. Doch dabei kann es nicht wie bei Merkel und Sarkozy nur um Durchgriffsrechte und Schuldenbremsen gehen. <br />Eurobonds, Mindeststandards in der Sozialpolitik und gestärkte europäische Institutionen sind ebenso zentral.]]></content:encoded>
			<category>Grüne Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Anfrage Sozialunternehmen</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/buergerschaftliches-engagement/engagement/nachricht/kleine-anfrage-sozialunternehmen.html</link>
			<description>Hier finden Sie die &lt;a txdam=&quot;10841&quot; href=&quot;fileadmin/user_upload/gruene_btf_hasselmann/politik/2011/Antwort_Kleine_Anfrage_17_8212.pdf&quot;&gt;Antwort der Bundesregierung&lt;/a&gt; auf unsere kleine Anfrage zu Sozialunternehmen. Darin kündigt die Bunderegierung eine Multistakeholderkonferenz zur Förderung von sozialen Innovationen und Sozialunternehmen an. Ein neues Förderprogramm der KfW soll Sozialunternehmen bis zu 200.000 Euro fördern. Ausschlaggebend dafür ist die Höhe von Investitionen anderer in ein Sozialunternehmen. Unklar bleibt, welche Rolle Sozialunternehmen zukünftig einnehmen sollen, auch im Verhältnis zu bereits bestehenden Organisationen im Dritten Sektor.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier finden Sie die <a txdam="10841" href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_hasselmann/politik/2011/Antwort_Kleine_Anfrage_17_8212.pdf">Antwort der Bundesregierung</a> auf unsere kleine Anfrage zu Sozialunternehmen. Darin kündigt die Bunderegierung eine Multistakeholderkonferenz zur Förderung von sozialen Innovationen und Sozialunternehmen an. Ein neues Förderprogramm der KfW soll Sozialunternehmen bis zu 200.000 Euro fördern. Ausschlaggebend dafür ist die Höhe von Investitionen anderer in ein Sozialunternehmen. Unklar bleibt, welche Rolle Sozialunternehmen zukünftig einnehmen sollen, auch im Verhältnis zu bereits bestehenden Organisationen im Dritten Sektor.]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftliches Engagement</category>
			<category><a href="im-bundestag/anfragen-und-antraege.html" title="Anfragen und Anträge">Anfragen und Anträge</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entschlossen gegen Rechts</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/aktuelles/aktuelle-meldung/nachricht/-02a84ba919.html</link>
			<description>Rückhaltlose Aufklärung, Solidarität mit den Angehörigen der Opfer und Konsequenzen für die Innenpolitik fordert die grüne Bundestagsfraktion in ihrem Beschluss zu den rechtsterroristischen Morden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Entschlossen gegen Rechts
Fraktionsbeschluss 13. Dezember 2011

<b>I. Entschlossen aufklären, Konsequenzen für die Innenpolitik ziehen</b>
<br />Mindestens zehn Morde gehen auf das Konto der rechtsterroristischen „Zwickauer Zelle“: neun Morde an Menschen mit türkischen und griechischen Wurzeln und der Mord an einer Polizeibeamtin in Heilbronn. Dazu kommen wahrscheinlich mehrere Bombenanschläge, darunter ein Anschlag mit einer Nagelbombe in Köln mit 22 Verletzten, und mindestens 14 Banküberfälle.
<br />Den Familien der Mordopfer und den Verletzten der Anschläge gelten unser Mitgefühl und volle Solidarität. Es ist beschämend, dass der Staat die Menschen nicht schützen konnte. Es ist beschämend für uns alle, dass Staat und Gesellschaft den rassistischen und rechtsextremen Hintergrund der Mordserie über lange Jahre nicht wahrgenommen haben.
Wir sind zutiefst erschüttert darüber, dass Angehörige der Opfer und Überlebende der Anschläge öffentliche Verdächtigungen und daraufhin Ausgrenzungen im sozialen Umfeld bis zur gesellschaftlichen Ächtung erfahren mussten. Menschen wurden dadurch in ihrem Lebensweg massiv geschädigt. Staat und Gesellschaft müssen alle Anstrengungen unternehmen, ihnen wenigstens nachträglich so weit wie möglich Gerechtigkeit zu erweisen und Unterstützung zu geben. Wir müssen Lehren daraus ziehen und Vorurteilen auf allen Ebenen und in der gesamten Gesellschaft aktiv entgegenwirken.

<b>1. Rückhaltlose Aufklärung vorantreiben</b>
Alle staatlichen Stellen müssen daran arbeiten, das Vertrauen der Öffentlichkeit und insbesondere der Menschen, die sich durch rechte Gewalt bedroht sehen, zurückzugewinnen. 
Rückhaltlos aufgeklärt werden müssen die Verbrechen der „Zwickauer Zelle“ und das Versagen von Behörden:<br />· Wie konnte eine rechtsterroristische Zelle 13 Jahre lang unerkannt im Untergrund leben, rauben, bomben und morden?<br />· Hintergründe und Netzwerke müssen aufgedeckt, Unterstützer dingfest gemacht werden.<br />· Warum wurde der rassistische und rechtsextreme Hintergrund der Taten bei der Strafverfolgung nicht erkannt?<br />· Welche Behörde wusste was und wurde das Wissen korrekt und angemessen geteilt?<br />· Gab es Verbindungen zur Bundeswehr? Gab es paramilitärische Ausbildung im Ausland?<br />
Notwendig ist auch eine schonungslose Fehleranalyse im gesamten Umgang mit Rechtsextremismus. Strategische Ausrichtung, Arbeitsweisen und Strukturen der Behörden in Bund und Ländern müssen auf den Prüfstand:<br />· Warum wurde das terroristische Potenzial falsch eingeschätzt?<br />· Warum versagen Nachrichtendienste hinsichtlich Beobachtung und Einschätzung gewaltbereiter Nazi-Kameradschaften?<br />· Hat der Einsatz von V-Leuten in der rechtsextremen Szene überhaupt zur besseren Einschätzung der Lage und zur Verhinderung und Verfolgung von Straftaten beigetragen? Inwieweit haben staatlich finanzierte V–Leute Straftaten begangen oder gedeckt? Wurden über V-Leute-Bezahlung rechtsextreme Aktivitäten aus staatlichen Mitteln finanziert? Wie steht es um die Gesinnung und Kompetenz der V-Mann-FührerInnen – ist der „kleine Adolf“ aus Hessen ein Einzelfall? 
<br />Aufklärung darf nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern muss transparent und umfassend gegenüber Parlament und Öffentlichkeit geschehen.
<br />Dazu ist ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss im Bundestag notwendig.

<link http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/399/399244.entschlossen_gegen_rechts.pdf - external-link-new-window><img src="../fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />Hier</link> weiterlesen (PDF).]]></content:encoded>
			<category>Grüne Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüne Erklärung zur Zukunft der Europäischen Union</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/aktuelles/aktuelle-meldung/nachricht/gruene-erklaerung-zur-zukunft-der-europaeischen-union.html</link>
			<description>Auf ihrer Fraktionsklausur verabschiedete die Bundestagsfraktion B90/Grüne folgende Erklärung zu Europa</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die vollständige Erklärung als PDF finden Sie <link http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/400/400787.zukunft_der_europaeischen_union.pdf - external-link-new-window><img src="fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />hier</link>.

Die Europäische Union steht am Scheideweg. Die<br />Finanzkrise hat sich in vielen Mitgliedstaaten zu<br />einer Wirtschaftskrise ausgewachsen. Auch die<br />Indikatoren für Deutschland deuten auf einen<br />wirtschaftlichen Abschwung hin. Die Schuldenkrise<br />– überschuldete Banken, überschuldete Haushalte,<br />überschuldete Staaten – und eine sich ausbreitende<br />Massenarbeitslosigkeit bedrohen den Zusammenhalt<br />Europas. Die Eurokrise ist so zur größten<br />Herausforderung für das gemeinsame Europa geworden.
<br />Heute müssen wir feststellen: die europäische<br />Integration wurde durch den Vertrag von Lissabon<br />nicht genug weiterentwickelt, um die Europäische<br />Union für die Herausforderungen der Globalisierung<br />und gegen die Gefahr von nicht koordinierten<br />nationalen Politiken zu wappnen. Die EU ist in der<br />aktuellen Krise nicht ausreichend stark und nicht<br />ausreichend schnell handlungsfähig. Gleichzeitig<br />erleben wir, dass die demokratische Legitimation<br />der europäischen Institutionen – trotz wichtiger<br />Fortschritte – weiterhin als schwach angesehen<br />wird. Das Krisenhandeln stößt die Menschen vor<br />den Kopf, denn es ist nicht demokratisch, sondern<br />findet abermals im Regierungshinterzimmer statt.
<br />Hierbei geht es um mehr, als um eine Währung.<br />Die Europäische Union ist die Antwort auf eine<br />zunehmend globalisierte Welt. Nur mit einem<br />handlungsfähigen Europa wird sich eine Globalisierung<br />politisch gestalten lassen. Nur ein einiges<br />und handlungsfähiges Europa wird helfen können,<br />die Krisen der Welt zu bekämpfen – von der Armuts-<br />und Hungerkrise bis zum Klimawandel.
<br />Deshalb müssen wir dieses Europa stärken. Wir<br />brauchen mehr Europa.
<br />Europa braucht jetzt den Mut, der Europäischen<br />Union in der Wirtschafts-, Finanz-, Haushaltsund<br />Steuerpolitik mehr Kompetenzen zu übertragen;<br />Mut zu mehr sozialem Europa und für mehr<br />Macht und Demokratie für die europäischen Institutionen.<br />Heute sehen wir sehr deutlich, dass die<br />Mitgliedstaaten allein mit der Schaffung einer<br />überzeugenden Rettungsarchitektur überfordert<br />sind. Und dieses Europa ist mehr als ein Kompromiss<br />zwischen den Regierungen seiner Mitgliedstaaten.
<br />Es ist der Geburtsfehler des neuen „fiskalpolitischen<br />Paktes“, dass er die Logik eines Europas der<br />Regierungen nicht durchbricht. Statt auf starke,<br />demokratisch legitimierte europäische Institutionen<br />setzt er auf die intergouvernementale Zusammenarbeit.
<br />Real ist der Pakt zum Gemeinschaftsrecht der Europäischen<br />Union nachrangig und erreicht so nicht<br />jene Verbindlichkeit, die er behauptet. Er muss<br />darüber hinaus noch von den Mitgliedsstaaten<br />ratifiziert und in die jeweilige Verfassung umgesetzt<br />werden – was nach derzeitigem Stand fraglich<br />ist. Auch hier rächt sich die Orientierung am<br />Europa der Regierungen.]]></content:encoded>
			<category>Grüne Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weimarer Erklärung der grünen Bundestagsfraktion</title>
			<link>http://britta-hasselmann.de/aktuelles/aktuelle-meldung/nachricht/weimarer-erklaerung-der-gruenen-bundestagsfraktion.html</link>
			<description>Auf ihrer Neujahrsklausur hat die grüne Bundestagsfraktion die Weimarer Erklärung 2012 beschlossen. Die Bundesregierung versagt bei der Bekämpfung der Krisen. Dagegen setzt die grüne Bundestagsfraktion ihren &quot;Wegweiser Grün&quot;.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Weimarer Erklärung als PDF  finden Sie <link http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/400/400882.weimarer_erklaerung_2012@de.pdf - external-link-new-window><img src="fileadmin/templates/colors/closed/simple/light-green/images/link-ext.gif" alt="" />hier</link>.
<h2></h2>
<h2>Weimarer Erklärung</h2>
Es  mehren sich die Zeichen, dass 2012 die wirtschaftliche Krise auch  Deutschland erreichen wird. Hierzu hat die Regierung Merkel erheblich  beigetragen. Nachdem im vergangenen Jahr andere europäische Länder immer  stärker in Probleme geraten sind, droht 2012 auch für unser Land zu  einem sehr schwierigen Jahr zu werden.
Schwarz-Gelb hat die aus der globalen Finanzkrise entstandene  Euro-Krise durch Zögern, Zaudern und Verschleppen immer weiter  verschärft. Auch bei anderen Themen hat die Regierung versagt und damit  den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zusätzlich belastet. Von der  demografischen Frage bis hin zur katastrophalen Finanzausstattung der  Kommunen: Schwarz-Gelb liefert keine Antworten. Verlorene Zeit, wo  dringender Handlungsbedarf besteht. Wer einen Blick in die  Lebensrealität der Menschen in unseren Städten und Gemeinden wirft,  sieht, dass unser Gemeinwesen im wahrsten Sinne des Wortes zu zerfallen  droht.
Nie konnte sich die gelb-schwarze Koalition zu mehr durchringen als  zu dem, was die Umstände ihr gerade aufzwangen. Zu mutigen Schritten,  die helfen könnten, die Probleme zu überwinden, waren Merkel und Co  nicht willens und nicht in der Lage.

Wie die selbst ausgerufene Wunschkoalition aus Schwarz und Gelb die  Eurokrise nicht in den Griff bekommt, so versagt sie auch vor anderen  Herausforderungen.
<ul type="square"><li>In der Energiepolitik haben Umweltbewegung und Grüne sie nach  Fukushima gezwungen, die Laufzeitverlängerung zurückzunehmen. Aber bis  heute fehlt ein zukunftsfähiges Konzept für eine sichere und bezahlbare  Energiewende.</li><li>In der Klimapolitik steht Deutschland auf der Bremse und blockiert  so eine europäische Vorreiterrolle. Jetzt muss sich Europa das  ver-bindliche Ziel setzen, seine CO2-Emissionen bis 2020 um 30 Prozent  zu senken und Energieeffizienz verbindlich zu machen - nur dann gibt es  ein Kyoto-Nachfolgeabkommen.</li><li>In der Ernährungs- und Verbraucherpolitik fördert sie weiter die  industrielle Landwirtschaft- und Lebensmittelproduktion. Anstatt die  Reform der europäischen Agrarpolitik anzutreiben und die  VerbraucherInnen zu schützen, schützt sie die Massentierhaltung zu  Lasten der VerbraucherInnen und ihrer Gesundheit.</li><li>In der Steuerpolitik versagt die Koalition, die Finanzen von Bund,  Ländern und Gemeinden auf solide und solidarische Grundlagen zu stellen.  Stattdessen bastelt Frau Merkel einen Rettungsschirm für die  zerbröselnde FDP, aber zu Lasten kommender Generationen.</li><li>In der Haushaltspolitik nutzt die Regierung die Spielräume des  Aufschwungs nicht, um soziale und ökologische Prioritäten zu setzen.</li><li>In der Sozialpolitik wird keines der Probleme der Gesundheits- und  Pflegeversicherung angegangen, Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen  sind die Folgen.</li><li>In der Arbeitsmarktpolitik setzt sie ungebrochen auf prekäre  Beschäftigungsverhältnisse und verstärkt damit die Spaltung der  Gesellschaft und in der Folge auch die Altersarmut in der Zukunft.</li><li>Die Frauenpolitik ist zu einem Feld bizarrer regierungsinterner  Differenzen geworden, so dass u.a. Schritte für mehr Frauen in  Führungsfunktionen blockiert bleiben.</li><li>In der Familienpolitik versagt die Familienministerin beim Ausbau  der Betreuungsinfrastruktur völlig; stattdessen konterkariert sie die  Kinderbetreuung mit einer unsinnigen Herdprämie.</li><li>In der Innenpolitik bekriegt sich die Koalition statt in Brüssel  gemeinsam für die Rücknahme der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung,  gegen die Einführung neuer Formen der Vorratsdatenspeicherung und für  bessere Mindeststandards beim Daten- und Verbraucherschutz zu kämpfen.</li><li>Die eindrucksvollen Veränderungen in der arabischen Welt finden ohne  deutsche Begleitung und Reflektion unserer Interessen statt. Auch die  Festigung der transatlantischen Beziehungen bleibt eine Leerstelle,  während die USA sich stärker Richtung Pazifik und dem heraufziehenden  China orientieren.</li><li>Und während mitten in Europa sich in Ungarn ein autokratisches  Regime auf den Weg macht, schaut der deutsche Außenminister schweigend  zu.</li></ul>
2012 will die Koalition offenbar auch noch den Anschein des Regierens  einstellen. Größere Initiativen, neue Projekte, echte Reformen -  Fehlanzeige. Das kann sich dieses Land angesichts der großen Krisen -  Euro- und Schuldenkrise, Klimakrise, Gerechtigkeitskrise - nicht  leisten.
Die Alternative zur schwarz-gelben Verantwortungslosigkeit ist Grün.  Bündnis 90/Die Grünen sind die gestaltende, gesellschaftsverändernde  Kraft der linken Mitte. Wir stehen für soziale Gerechtigkeit und die  ökologische Neuausrichtung der Wirtschaft. Wir wollen mit einer  nachhaltigen Finanz- und Haushaltspolitik raus aus der Eurokrise. Wir  brechen auf Richtung Zukunft durch Investitionen in Klimaschutz und  Bildung. Wir sagen, Stopp dem rechten Terror. Das ist der Wegweiser  Grün.
Die Landtagswahlen 2011 haben gezeigt: Grün ist so stark wie nie  zuvor. Dieses Land will den Wechsel, dabei geht kein Weg an Grün vorbei.  Der Anfang vom Ende der Regierung Merkel ist eingeleitet. 2012 werden  wir dafür nutzen, den Wechsel im Bund vorzubereiten. Deutschland in  einem solidarischen Europa zu gestalten ist unser Ziel und Anspruch!
<h2>Für ein solidarisches Europa</h2>
Die Euro-Krise ist nicht überwunden. Schon zum Jahresauftakt türmen  sich die schlechten Nachrichten. Über einen Austritt Griechenlands aus  der Euro-Zone wird weiter spekuliert, das spanische Haushaltsdefizit  läuft aus dem Ruder, die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Spanien  oder Italien erreichen erneut kritische Höhen, während deutsche  Staatsanleihen zu Negativzinsen weggehen - ein weiteres Alarmzeichen.  Ein Staatsbankrott Ungarns mit schweren Folgen für Österreich ist nicht  ausgeschlossen. Aus der Bankenkrise wurde eine Schuldenkrise und aus  dieser erwächst eine neue Wirtschaftskrise. Immer mehr Länder der  Euro-Zone rutschen in die Rezession ab - mit katastrophalen Folgen für  Millionen Beschäftigte in ganz Europa. Das bedroht den sozialen  Zusammenhalt in den einzelnen Ländern und damit in ganz Europa.
Für die stetige Verschärfung und Verlängerung der Krise trägt die  schwarz-gelbe Bundesregierung maßgeblich Verantwortung. Die anhaltende  Verunsicherung an den Finanzmärkten hat die Bundesregierung mit ihrem  Zögern und Zaudern und ihrer destruktiven Neinsagerei befeuert statt  beruhigt. Mit ihrer unausgewogenen Sparpolitik hat sie die Rezession in  vielen Euro-Staaten verschlimmert. Und die Einführung der  Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone scheitert daran, dass Merkel  ihre Richtlinienkompetenz gegenüber der FDP nicht wahrnimmt.
Europa steht rund zwei Jahre nach Zuspitzung der Krise um keinen Deut  besser da. Weder sind die Krisenlasten gerecht verteilt -  Vermögensabgabe, Finanztransaktionssteuer, wirksame internationale  Steuerpolitik - noch gibt es einen schlüssigen Plan, um aus dem  Karussell schlechter Nachrichten herauszukommen. Das liegt größtenteils  daran, dass die Bundesregierung ihre falsche Ursachen-Diagnose wie eine  Monstranz vor sich her trägt: Außer im Fall Griechenlands sind eben  nicht unsolide Staatshaushalte allein für die derzeitige Lage  verantwortlich. Es sind ebenso schlechte Regeln an den Finanzmärkten. Es  ist die Verstaatlichung privater Bankschulden und es sind  wirtschaftliche Ungleichgewichte, die die Krise ausgelöst haben. Merkel  ist mit ihrer Politik der kleinen Schritte und der dumpfen Sparapelle  längst ins Stolpern geraten.
Für uns Grüne ist klar: Der Weg aus der Krise führt über mehr Europa,  nicht weniger. Europa braucht jetzt den Mut, sich zu einer Wirtschafts-  und Solidarunion weiterzuentwickeln, Mut zu mehr sozialem Europa und  für mehr Macht und Demokratie für die europäischen Institutionen.  Deshalb fordern wir Grüne einen europäischen Konvent zu diesen Themen.  Dies wirft auch der demokratischen Verfasstheit Deutschlands neue Fragen  auf. Die bisherigen Schwächen der europäischen Integration müssen mit  Beteiligung von SozialpartnerInnen und Zivilgesellschaft angegangen  werden, nicht im Hinterzimmer. Das ist kein einfacher Weg und erst recht  kein Weg, der an den europäischen Bürgerinnen und Bürgern vorbeigehen  kann - aber nur auf diesem Weg wird Europa gestärkt aus der Krise  herauskommen.
Dieser Weg kann jedoch nur beschritten werden, wenn eine weitere  Verschärfung der Krise bis hin zum Bruch der Euro-Zone abgewendet wird.  Dazu muss die Bundesregierung endlich ihr verbohrtes Krisenmanagement  aufgeben. Die Existenz des Euros und das Ansehen Deutschlands sind  bedroht, wenn die Regierung weiterhin alle Instrumente kategorisch  ablehnt, die die Verunsicherung an den Finanzmärkten beenden könnten. Um  das Vertrauen der Finanzmärkte in die Staatsanleihen der Euro-Staaten  wieder herzustellen, liegen zahlreiche diskussionswürdige Vorschläge auf  dem Tisch: der Schuldentilgungsfonds des Sachverständigenrates, die  Ideen zu Euro-Bonds der EU-Kommission oder die Banklizenz für den EFSF  oder ESM. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ihre ideologische  Ablehnung all dieser Instrumente aufzugeben.
Noch wichtiger ist es aber, die eindimensionale Sparpolitik, die die  Bundesregierung der Euro-Zone aufzwängt, zu beenden. Um die Krise zu  überwinden, braucht es mehr Solidität und mehr Solidarität, Sparen und  Investieren. Notwendig ist jetzt ein Europäisches Aufbauprogramm mit dem  klaren Vorrang von Investitionen in die Realwirtschaft. Soziale und  ökologische Transformation in Europa müssen mit dem Aufbau neuer  Wertschöpfungsketten in den Leitmärkten der Zukunft einher gehen. Wir  brauchen eine europäische Initiative zur Bekämpfung der  Arbeitslosigkeit, ganz besonders der der jungen Generation.
<h2>Grüne Jobs und mehr Gerechtigkeit</h2>
Viele Menschen blicken mit Verunsicherung und Sorge auf das begonnene  Jahr. Von der Bundesregierung sind dazu bloß warme Worte und  Schönrednerei zu hören. Damit erweist sie sich als völlig blind, was die  sozialen Realitäten im Land angeht. Die Erholung am Arbeitsmarkt hat  zwei Seiten: Zwar hat sie vielen Menschen überhaupt wieder Zugang zu  Arbeit eröffnet, aber sie geht einher mit immer mehr unsicheren  Beschäftigungsverhältnissen und immer mehr Jobs, von deren Lohn niemand  leben kann. Die Bundesregierung reagiert darauf mit Schulterzucken. Die  Lasten der Finanz- und Euro-Krise müssen unter dieser Bundesregierung  vor allem die sozial Schwachen, die auf Leistungen aus dem  Bundeshaushalt angewiesen sind, tragen. Im Gegenzug verfolgt die  Regierung noch immer ihre absurden Steuersenkungspläne, die vor allem  den BesserverdienerInnen im Land zu Gute kommen.
Wir Grüne kämpfen für neue Jobs. Deutschland droht in diesem Jahr  eine deutliche Abkühlung der wirtschaftlichen Dynamik, vielleicht sogar  ein Einbruch. Auch deshalb müssen wir die Potentiale für neue Jobs  nutzen. Durch eine Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien  können Hunderttausende neue, zukunftsfähige Jobs entstehen, ebenso durch  eine Beschleunigung der energetischen Gebäudesanierung. Doch in beiden  Bereichen bremst die Regierung.
Große Jobpotentiale liegen zudem in den Bereichen Gesundheit,  Betreuung und Pflege. Aber auch hier tut die Regierung nichts. Die  nötigen Weichenstellungen bei der Pflege werden in einer Arbeitsgruppe  verschlafen, zusätzliche Mittel für die Kinderbetreuung lieber mit der  absurden Herdprämie verpulvert. Wir wollen durch Investitionen in  Klimaschutz, Bildung und die sozialen Dienste neue Jobs schaffen. Mit  unserem Haushaltsentwurf haben wir gezeigt, wie sich das finanzieren  lässt, wenn man die Prioritäten richtig setzt.
Nötig ist aber auch ein Aufbruch für mehr soziale Gerechtigkeit. 2012  müssen die ArbeitnehmerInnen mit deutlichen Lohnerhöhungen endlich  wieder stärker am wirtschaftlichen Wachstum beteiligt werden. Das ist  gerecht, stärkt die Binnenwirtschaft und wirkt dem drohenden Abschwung  entgegen. Die Politik muss dies durch einen allgemeinen Mindestlohn und  durch soziale Leitplanken bei der Leiharbeit und befristeten  Beschäftigungsverhältnissen flankieren. Zudem müssen die Kosten der  Finanz- und Eurokrise gerecht finanziert werden. Sie dürfen nicht allein  als Sparzwänge auf die sozial Schwachen abgewälzt werden.
<h2>Stopp dem rechten Terror</h2>
Die brutalen Morde der rechtsterroristischen &quot;Zwickauer Zelle&quot; waren  ein Anschlag auf unsere offene Gesellschaft. Es ist beschämend, dass der  Staat trotz all seiner Verfassungsschutzbehörden und des Einsatzes  unzähliger V-Leute die Menschen nicht vor dem rechtsextremen Terror  geschützt hat. Wir sind den Opfern, ihren Angehörigen, aber auch uns  selbst eine schonungslose Aufklärung der Anschläge und des Versagens  staatlicher Stellen bei ihrer Verhinderung schuldig. Nur so kann das  Vertrauen in die staatlichen Institutionen zurückgewonnen werden, das  durch die teils unfassbaren Pannen, verloren gegangen ist.
Dazu reicht die von Bundesinnenminister Friedrich vorgeschlagene  Bund-Länder-Expertengruppe nicht aus. Wir Grüne werden deshalb im  Bundestag die Einsetzung eines Parlamentarischen  Untersuchungsausschusses beantragen. Den Entwurf dafür haben wir den  anderen Bundestagsfraktionen bereits zugeleitet. Ein  Untersuchungsausschuss ist das beste Instrument zur Aufklärung der  vielen Fehler bei der konkreten Ermittlungsarbeit wie auch bei der  Ausrichtung, der Arbeitsweise und bei den Strukturen der Behörden in  Bund und Ländern. Nur ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss kann  die dringend notwenigen Schlussfolgerungen für eine kritische Kontrolle  vornehmen. Anders als Friedrichs Expertengruppe tagt ein  Untersuchungsausschuss öffentlich, und nur er kann Zeugen zum  Erscheinen, zur Aussage und zur Wahrheit verpflichten sowie von  Jedermann die Herausgabe beweisrelevanter Gegenstände und Unterlagen  verlangen.
Aufklärung alleine reicht jedoch nicht. Die gesamte Gesellschaft ist  gefordert, neue Anstrengung zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und  anderer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu unternehmen.  Jede Bagatellisierung des Rechtsextremismus in Deutschland und seiner  Gefahren muss beendet werden. Mit einer Demokratieoffensive und  Prävention auf allen Ebenen müssen wir dem rechtsextremen Gedankengut,  das bis in die Mitte der Gesellschaft verankert ist, entschieden  entgegentreten. Die zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich für  unsere offene Gesellschaft und gegen Rechtsextremismus einsetzen,  verdienen unseren Respekt und eine stärkere, stabile Förderung.  Zivilgesellschaftliches Engagement und Zivilcourage dürfen nicht länger  von Bundesministerin Schröder in den Verdacht der  Verfassungsfeindlichkeit gestellt werden. Die Extremismusklausel ist ein  Generalverdacht gegen all diese Initiativen und muss endlich  zurückgenommen werden.
Es ist unerträglich, dass sich rechtes Gedankengut hinter dem  Parteienprivileg versteckt und die NPD mit öffentlichen Mitteln  finanziert wird. Deshalb und wegen der zunehmenden Gewaltbereitschaft,  den Verbindungen zur rechten Terrorszene und des offenen, unverhohlen  hetzerischen Auftretens der NPD setzen wir uns dafür ein, dass ein  Verbotsverfahren eingeleitet wird, wenn die Voraussetzungen dafür  gegeben sind.
Wir fordern die Bundesregierung auf zu prüfen, ob sich aus den  Ermittlungsergebnissen Konsequenzen für ein NPD-Verbot ergeben. Die  Exekutive soll Beweise für ein Verfahren sammeln, Verfahrenshindernisse  beseitigen und die Aussicht eines solchen Verfahrens prüfen. Die  Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtes und des Europäischen  Gerichtshofs für Menschenrechte an ein Verbotsverfahren sind sehr hoch.  Für ein solches Verfahren muss auch vorher geklärt sein, dass es nicht  schon an formalen Hürden scheitern kann. Die Vorschläge der CSU, der NPD  die staatliche Parteienfinanzierung zu entziehen, müssen wir aus  rechtsstaatlichen Gründen ablehnen.
<h2>Herausforderung 2013 - den Wechsel vorbereiten</h2>
Wir Grüne wollen diesem Land einen sozialen und ökologischen Kurs  geben. Und wir wollen eine politische Kultur, in der die Bürgerinnen und  Bürger gehört und beteiligt werden.
2012 werden wir zum Vorbereitungsjahr auf den Regierungswechsel  machen. Wir werden die kommenden Monate dafür nutzen, diese zentralen  Projekte einer grünen Regierungsbeteiligung zu konkretisieren. Zu vielen  dieser Projekte haben wir bereits konkrete Konzepte und  Gesetzesentwürfe vorgelegt, in den nächsten Monaten werden wir  nachlegen. Angesichts der knappen Kassen heißt Regierungsvorbereitung  für uns, Schwerpunkte mit politischem Gestaltungsanspruch zu setzen und  die Klientelbedienung der Regierung Merkel zu beenden.
Dem schwarz-gelben Irrweg werden wir klare grüne Prioritäten für 2013  entgegen stellen. Entlang folgender Schwerpunkte werden wir dazu im  nächsten Jahr unsere Konzepte weiterentwickeln und unser Profil  schärfen:
<ol type="I"><li>Wir bringen mit dem Green New Deal den<strong> ökologisch-sozialen Umbau</strong>  voran. Zentrale Projekte sind dabei die Schaffung grüner Jobs, die  grüne Energiewende, die Einführung eines Klimaschutzgesetzes und die  Fortführung der grünen Agrarwende. Wir werden unser Konzept zur  Schaffung neuer Jobs und guter Arbeit aktualisieren. Und wir werden die  Details eines Klimaschutzgesetzes ausarbeiten.</li><li>Wir kämpfen <strong>gegen die soziale Spaltung der Gesellschaft</strong>.  Im Zentrum stehen dabei die Einführung eines flächendeckenden  Mindestlohns, die Anhebung der ALGII-Regelsätze und die Einführung der  Bürgerversicherung in Gesundheit und Pflege. In den kommenden Monaten  werden wir auf Basis eines Gutachtens ein konkretes Modell für die  Garantierente vorlegen, mit dem Altersarmut wirksam verhindert werden  kann. Es wird zu klären sein, wie der Einstieg in eine  Kindergrundsicherung zu gewährleisten ist.</li><li>Wir sorgen für mehr<strong> Gerechtigkeit in der Steuerpolitik</strong>.&nbsp;  Wir wollen die Handlungsfähigkeit von Bund, Ländern und Gemeinden  wieder herstellen. Die Kosten der Finanzkrise wollen wir durch eine  Vermögensabgabe und die Finanztransaktionssteuer finanzieren.  Ökologisch-schädliche Subventionen müssen ebenso abgebaut werden, wie  unsinnige Prestigeprojekte beendet werden müssen. Einkommen unter 60 000  Euro müssen entlastet werden, dies muss durch einen höheren  Spitzensteuersatz gegenfinanziert werden.</li><li>Wir schaffen eine<strong> moderne Infrastruktur für das 21. Jahrhundert</strong>.  Zentrale Projekte dafür sind eine moderne Verkehrsinfrastruktur und der  Breitbandausbau für die Teilhabe im digitalen Zeitalter. Wir werden  einen alternativen Bundesverkehrswegeplan erarbeiten, der unseren grünen  Prioritäten &quot;Erhalt vor Neubau, Engpassbeseitigung vor  Prestigeprojekten&quot; Rechnung trägt. Und wir legen ein Konzept vor, wie  jeder Mensch Zugang zu einem Breitbandanschluss als Teil der  Grundversorgung bekommen kann.</li><li>Wir eröffnen<strong> mehr Teilhabechancen</strong> und stärken die <strong>Geschlechtergerechtigkeit.</strong>  Priorität haben dabei der Aufbruch in die grüne Bildungsrepublik, die  allen Menschen Teilhabe an guter Bildung ermöglicht, eine  Einbürgerungsoffensive sowie die eigenständige Existenzsicherung für  Männer und Frauen. Wir werden eine klare Finanzierung für eine  Qualitätsoffensive in Betreuung und Bildung - von Kita über Schule bis  zur Hochschule - vorlegen. Und wir erarbeiten ein umfassendes Konzept  zur Gleichstellung in der Privatwirtschaft, zur Entgeltgleichheit von  Frauen und Männern sowie zum Rückbau steuerlicher und rechtlicher  Erwerbshemmnisse für Frauen.</li><li>Wir setzen auf die <strong>Bürgerrechte</strong> und schaffen eine neue <strong>Beteiligungskultur.</strong>  Wichtige Projekte sind für uns der Ausbau der Bürgerbeteiligung  insbesondere in Planungsverfahren, eine offene, moderne Verwaltung und  die Stärkung der Bürger- und Verbraucherrechte. Gerade in der digitalen  Welt liegen hier besondere Herausforderungen, aber vor allem auch  Chancen, die wir mit unserer grünen Netzpolitik als zentralem  Querschnittsthema gestalten werden. Wir legen ein neues Konzept für  Bürgerbeteiligung in Planungsverfahren, ein modernes Konzept zum  Datenschutz und ein Informationsfreiheitsgesetz 2.0 vor.</li><li>Wir wollen mehr <strong>globale Gerechtigkeit</strong> und eine ambitionierten <strong>Friedenspolitik.</strong>  Zentral dafür sind die Einhaltung des 0,7-Prozent-Versprechens bei der  Entwicklungsfinanzierung, eine transparente und wirksame Kontrolle der  Rüstungsexporte und eine Stärkung der zivilen Krisenprävention. Wir  werden auch 2012 einen ODA-Aufholplan vorlegen, mit dem wir zeigen, dass  die Erfüllung der Entwicklungsversprechen finanzierbar ist. Und wir  legen konkrete Gesetzesänderungen vor, wie die bisherige Praxis der  Rüstungsexportkontrolle verbessert werden kann.</li></ol>
<h2>Wegweiser 2013!</h2>
Unser Land braucht eine Regierung, die die großen Herausforderungen  und die Probleme der Menschen mit visionärer Tatkraft und Werten angeht.
2009 ist die Union in den Wahlkampf gezogen, ohne irgendeine  Vorstellung davon zu haben, was sie in der Regierung erreichen will. Die  FDP hatte eine Vorstellung, nur hatte diese mit den ökonomischen und  gesellschaftlichen Realitäten nichts zu tun. Herausgekommen ist eine  Regierung zu Gunsten der jeweiligen Klientele, statt einer Politik des  Gemeinwohls. Schwarz-Gelb hat sich als Regierung ohne Kraft und  Wertegerüst entpuppt.
Nach dem schwarz-gelben Chaos wollen die Menschen eine Regierung, die  einen klaren Wegweiser hat und die mit seriösen und durchdachten  Konzepten die Probleme und die Herausforderungen angeht. Dieser  Verantwortung stellen wir uns: 2012 werden wir den grünen  Gestaltungsanspruch mit konkreten Konzepten und Projekten untermauern,  2013 die Regierung ablösen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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