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Alles beim Alten für die Alten!
Zahlreiche Beispiele der Altersdiskriminierung belegen, dass negative Altersbilder noch immer gültig sind. Das Motto: "Die Rechte der älteren Menschen" ist für den diesjährigen internationalen Tag der älteren Menschen daher passend gewählt.
Denn immer mehr Menschen wollen und können bis ins hohe Alter ein aktives Leben führen, stoßen aber sogar im bürgerschaftlichen Engagement an gesetzliche Grenzen. So beharrt die Bundesregierung beispielsweise auf die bestehenden Altersgrenzen von Schöffen. Wer aber weiterhin an Altersgrenzen im bürgerschaftlichen Engagement festhält, übersieht die Signale, die diese aussenden. Die Bereitschaft Älterer sich bürgerschaftlich zu engagieren, müssen wir stützen, nicht unterbinden.
Denn Altern im 21. Jahrhundert ist vielfältig. Es gibt keine magische Altersschwelle, die wir alle gemeinsam irgendwann überschreiten. Altern ist nicht nur vielfältig, sondern auch individuell. Nicht jeder ist noch fit im Alter – aber immer mehr sind es. Etwa die Hälfte aller Neugeborenen aus dem Jahr 2005 wird ihren 100. Geburtstag erleben. Die Lebenserwartung steigt, und auch der Zeitraum, in dem die Menschen ihr Leben selbstständig und selbstbestimmt führen können, weitet sich zunehmend aus.
Deshalb haben wir einen Antrag vorgelegt, in dem wir die Bundesregierung auffordern, einen Entwurf des Paragrafen 33 Gerichtsverfassungsgesetz vorzulegen, in dem die bestehende obere Altersgrenze für Schöffen aufgehoben wird.








